|
|
|
Das Feintuning hat wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen als der Bau
des Hobels. Ich habe die Sohle auf einer Granitplatte mit
Schleifpapier genau abgerichtet, damit der Hobel genau vor der
Schneide trägt, um Ausrisse beim Hobeln zu verhindern.
|
 |
So richtig gut hat er aber nicht funktioniert, das Eisen hat sich immer ganz
leicht schräggestellt, was zur Folge hatte, dass ich immer Riefen im Holz
hatte. Nach mehreren Nachbesserungsversuchen (Papierunterlegen, Nachschleifen
des Schwenkwiderlagers) bin ich (ein paar wochen später) auf die Idee gekommen
den Hartholzkeil (Akazie) durch einen Weichholzkeil (Erle) zu ersetzen und siehe
da der weichere Keil kann sich anscheinend besser anpassen und spannt
jetzt das Eisen sicher fest. |
|

|
Als nächstes habe ich das Eisen durch ein 7mm dickes
pulvermetallurgisches HSS-Eisen ersetzt. Das Eisen ist auf HRC 64 gehärtet und
so hart, dass ich nur eine Mikrofase anschleife, da ich sonst Tagelang an den
Schleifsteinen stehen würde. Mit ein bißchen Geduld habe ich das Eisen
rasiermesserscharf geschliffen. |
 |
Hier zum Vergleich ein Standardeisen:
|
 |
Leider ist das Hobelmaul etwas zu groß geraten (1mm), so dass
der Hobel bei noch schwierigerem Faserverlauf an seine Grenzen stoßen wird.
Die ersten Hobelversuche waren überzeugend und selbst bei
diesem widerspenstigen Stück Buche vielversprechend. Bei nächsten Hobel würde ich den Hobelkasten noch
ergonomischer gestalten, um besser zupacken zu können.
|
 |
Durch den Weichholzkeil wurde das Eisen zwar
besser verkeilt, aber wahrscheinlich war der Winkel zu klein, deshalb habe
ich mich entschlossen das gesamte Widerlager auszutauschen und durch eine
Messingklappe zu ersetzen.:
|