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Schweifhobel

Mein erster Schweifhobel ist von Record. Er hat ein dünnes Eisen und ein großes Hobelmaul, so dass die Ergebnisse damit enttäuschend sind.

So waren die 2 Schwerpunkte meiner Konstruktion ein dickes Hobeleisen und ein enges Hobelmaul.

 

Als Werkstoff habe ich Messing gewählt, da er sich leicht zerspanen lässt und der Verschleiß sich in Grenzen halten wird, da der Schweifhobel seltener in Gebrauch ist als die anderen Hobel..

Auch hier wollte ich wieder ein möglichst dickes Hobeleisen verwenden. Ein Hobeleisen von Ron Hook, das eigentlich für einen Putzhobel der Krenov´schen Bauart gedacht war, entsprach in den Abmessungen ungefähr meinen Vorstellungen, wenn es auch etwas zu lang war. Da ich diesmal auf ein verstellbares Hobelmaul verzichten musste, lag die Schwierigkeit darin, die Abmessungen so zu gestalten, dass das Hobelmaul möglichst eng ist.

Das Resultat ist ein Spalt von 0,1mm. (0,004 Inch)

 

 Zum Zeitpunkt der Photos, waren die Griffe leider noch nicht fertig, so dass ich einfach lange Schrauben als Griffe hineingedreht habe.

Das Hobeleisen wird durch einen Steg über 2 Spannschrauben auf das Eisenbett gedrückt.

Hier ist schon einer der endgültigen Griffe montiert.

Die Einstellung des Eisen gestaltet sich recht einfach: Schweifhobel auf eine plane Unterlage stellen und dann das Hobeleisen bis auf die Unterlage in den Schweifhobel schieben und festspannen. Funktioniert wirklich.

 

 

Wie auch bei den anderen Hobel, so hat auch der Schweifhobel meine Erwartungen übertroffen. Auch bei schwierigem Faserverlauf entsteht eine glatte Holzoberfläche ohne Ausrisse. Die Abmessungen lassen sich sicher noch optimieren, dass der Schweifhobel ein nicht ganz so wuchtiges Erscheinungsbild hat.

 

 

 

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Copyright © 2004 Rolf Schmid

zuletzt überarbeitet am 08.10.2005