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Bau eines Griffes für einen Infill-Hobel

Zuerst wurde das Holz eben und winklig gehobelt.

Anschließend wurde es in 2 verdeckten Schnitten geteilt

Die Kontur wird angezeichtnet.

und die Löcher mit einem Forstner-Bohrer auf der Tischbohrmaschine gebohrt.

Jetzt kann die Kontur mit der Stichsäge ausgesägt werden.

Mit der Oberfräse und einem Radiusfräser mit Anlauflager werden die kanten gerundet.

und dann geschliffen.

Die Seitenwangen werden ausgesägt und mit Nägeln, deren Köpfe ich abgeknipst habe gegen Verrutschen beim Leimen gesichert.

Die Rudnungen der Seitenwangen habe ich mit einer Ziehklinge geglättet.

Die 3 Teile vor dem Leimen:

Das war wohl etwas zu viel Leim

Das Bohren für den Verstellmechanismus war etwas knifflig. Zum einen war das Spannen nicht ganz einfach mit einem Hilfsblock ging es dann. zum anderen mußte der Griff exakt rechtwinklig ausgerichtet werden.

Noch genauer mußte die Bohrung für die Distanzbuchse erfolgen. Durch sie wird der Griff positioniert. Da gibt es nur einen Versuch!

Die Nuten für den Verstellmechanismus habe ich mit der Oberfräse erstellt.

Hier ist der Verstellmechanismus eingesetzt

Die Schräge des Eisenbettes muß genau mit dem Holzbett fluchten. Zuerst

habe ich mit einem Flachbetthobel das Holzbett angepaßt. Das Feintuning erfolgte dann mit einer Eisenfeile, die sowohl Eisenbett als auch Griff feilen kann.

Nach der Montage:

Im Vergleich zu meinem ersten Infill ( mit 47° Bettwinkel) hat der neue Hobel einen Bettwinkel von 50° für schwierigen Faserverlauf.

Ein erster Versuch mit Birke, mit der ich bisher immer Probleme mit Ausrissen hatte, war überzeugend: 

Saubere Oberfläche, etwas stumpfer vom Glanz her, aber keinerlei Ausrisse!!

Allerdings benötigt der Hobel eine etwas erhöhten Kraftaufwand beim Schieben.

Zeitaufwand für das Fertigen des hinteren Griffes ca 7 Stunden.

Jetzt ist als nächstes der Frontgriff dran!

 

 

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Copyright © 2004 Rolf Schmid

zuletzt überarbeitet am 08.10.2005