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Zuerst muß die Kante der Ziehklinge vorbereitet werden.
Dies geschieht mit einer Stahlfeile:
 | bei einer neuen Klinge werden die Unregelmäßigkeiten beseitigt |
 | bei einer stumpfen Klinge wird der alte Grat weggefeilt. |
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Ich habe mir hierfür eine einfache Vorrichtung gebaut, in
der die Feile eingespannt ist und die Ziehklinge automatisch rechtwinklig
zur Feile geführt wird. |
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Nun wird die Klinge "geschärft". Dies sollte
genauso sorgfältig wie bei Hobeleisen oder Stechbeiteln geschehen. Denn
der Grat, den man später anzieht, kann nur so scharf sein die die ideale
Kante die man vorher auf den Wassersteinen schleift. |
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Die Klinge wird von der "Spiegelseite" und der
Kante geschliffen. Ich mache das bis zum 8000er Stein. (#1000, #2000,
#5000, #8000).
Da die Klingen relativ weich sind, geht das Schleifen sehr schnell. Man
kann auch direkt nach dem Feilen den Grat anziehen, aber der ist dann sehr
grob, nicht besonders scharf, aber zum Lack entfernen reicht das ja. |
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Nun wird der Grat angezogen. Hier gibt es unterschiedliche
Vorgehensweisen. Ich lege die Klinge zuerst flach hin und und ziehe den
Ziehstahl mehrmals ziemlich flach über die Klinge (vorher etwas
einfetten)
Das Fett von der Holzwerkernase reicht dazu.......
Wichtig ist ein gleichmäßiger Zug, damit auch der Grat gleichmäßig
wird. Als Ziehstahl kann man auch alte Bohrer benutzen. Der Stahl muss
nur härter als die Ziehklingen sein und eine gute Oberfläche haben. Hier
wird der Bau eines Halters beschrieben |
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Eine andere Möglichkeit ist den Ziehstahl erste ein paarmal
genau waagerecht über die Kante zu ziehen |
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Bei beiden Möglichkeiten wird dann der Grat mit einem
Ziehklingenstahl umgelegt. Die Neigung kann je nach
Anwendung unterschiedlich sein. Zwischen 0-20°.
Ich nehme meistens einfach das "Augenmaß" und mache es
nach Gefühl.
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Bei den Ziehklingen für den Handgebrauch ziehe ich den Grat
auf beiden Seiten der Kante an.
Und auch die 2. Seite wird geschärft, so dass dann 4 Kanten zur
Verfügung stehen.
Wenn die Klinge stumpf wird, kann man den Grat noch ein oder zweimal
anziehen, bevor man wieder zur Feile greifen muß um den Grat vollständig
zu entfernen und Klinge neu zu schärfen. |
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Es gibt auch Vorrichtung, diese hier ist von Veritas,
die einen Hartmetallstift haben, dessen Winkel zu Anziehen des Grates
eingestellt werden kann.
Das vereinfacht den Vorgang etwas, ist aber nicht unbedingt notwendig. |
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Um den empfindlichen Grat zu schützen, bewahre ich meine
Ziehklingen in einem kleinen Ständer auf. |
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Und so würde dann übertrieben die Ziehklingenkante
aussehen.
Sobald sie beim Ziehen Staub und keine Späne mehr produziert muß der
Grat entweder nochmal aufgerichtet werden oder neu angezogen werden. |
| Ich möchte die Ziehklingen nicht mehr missen, sie können
das Schleifpapier ersetzen, erzeugen ein Glanz wie das Hobeln und sind
sehr flexibel im Einsatz............
Übrigens könnte ihr aus alten Sägeblättern nach dem Entfernen der
Zähne gute Ziehklingen machen.
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 | Hier findet ihr eine ausführlichere Beschreibung mit
kleinen Videosequenzen, leider in Englisch |
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http://www.woodworking.org/WC/Channels/scraper.html |
 | Hier findet ihr eine ausführlichere Beschreibung , leider
sehe ich die erst jetzt................. |
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http://www.feinewerkzeuge.de/G10004.htm |
 | Und hier noch eine........ |
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http://www.holzwerken.de/techniken/ziehklingen.phtml |
 | Und hier noch eine........ |
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Tuning
of scrapers |
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